Was ist Kontemplation?

Stille Praxis – spirituelle Tiefe – gegenwärtig leben

Kontemplation ist eine Stille Meditation, bewusste Praxis, die hilft, im Moment anzukommen und dem Leben mit wacher Präsenz zu begegnen.
Sie ist kein Gedankentraining und keine Technik zur Selbstoptimierung, sondern eine Haltung des offenen Wahrnehmens – jenseits von Leistung und Bewertung.

Kurz gesagt:
👉 Kontemplation bedeutet, still zu werden und ganz da zu sein.

Schweige!Warum Kontemplation heute wichtig ist

Viele Menschen erleben ihren Alltag als dicht, laut und fordernd.
Gedanken kreisen, Aufmerksamkeit zerstreut sich, innere Ruhe geht verloren.

Diese Schweigemeditation bietet einen Gegenraum:

  • sie fördert innere Klarheit
  • stärkt Gelassenheit und Präsenz
  • vertieft die Beziehung zu sich selbst und zum Leben
  • Nicht als Rückzug aus der Welt – sondern als Vertiefung mitten im Leben.
Kontemplation – praxisnah verstanden

Die Meditation in Stille ist für mich keine Sonderform spiritueller Leistung. Sie ist einfach – und zugleich anspruchsvoll. In der Praxis bedeutet sie:

  • still werden und präsent sein
  • wahrnehmen, was ist, ohne es festhalten zu müssen
  • lernen, dem eigenen inneren Raum zu vertrauen
  • sich dem Leben zuzuwenden, wie es sich zeigt

Diese Form des Übens wirkt nicht spektakulär, aber nachhaltig. Kontemplation ist ein stiller Übungsweg. Auf ihm komme ich zur Ruhe, lebe meinen Alltag bewusster und öffne mich der Tiefe meines Lebens. Viele Menschen berichten, dass sie dadurch gelassener, klarer und verbundener mit sich selbst und anderen werden.

Was Kontemplation ausmacht

Schweigen im Dasein ist einfach – und zugleich tiefgehend:

  • Offene Aufmerksamkeit für das, was jetzt da ist
  • Stillwerden ohne Ziel – nichts muss erreicht werden
  • Annehmen statt Kontrollieren

Gedanken dürfen kommen und gehen.
Gefühle dürfen da sein.
Stille entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch Zulassen.


Kontemplation verbindet Jesus und GautamaKontemplation & Spiritualität

Der Weg der inneren Einkehr ist seit Jahrhunderten Teil spiritueller Wege in verschiedenen Kulturen.
Sie verweist auf eine innere Ausrichtung, die über Worte und Konzepte hinausgeht. In vielen religiösen Traditionen (wie der Mystik des Christentums, dem Zen-Buddhismus oder anderen spirituellen Strömungen) steht sie für das offene Empfangen des Gegenwärtigen, jenseits spezieller Glaubensmodelle.

Dabei gilt:

  • Kontemplation ist nicht an eine bestimmte Religion gebunden
  • sie ist offen für Menschen mit und ohne kirchlichen Hintergrund
  • sie lädt ein zu einer spirituellen Erfahrung, die still, persönlich und frei bleibt

Spiritualität zeigt sich hier nicht in Lehren, sondern im gelebten Gewahrsein.

Ist Kontemplation etwas für Anfänger:innen?

Ja – ausdrücklich.

Du brauchst:

  • keine Vorerfahrung
  • keine besondere Glaubenshaltung
  • keine „leeren Gedanken“

Schon wenige Minuten täglicher Übung können eine Wirkung entfalten.

👉 Hier findest Du eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Ist Kontemplation etwas, wenn ich in therapeutischer Behnadlung bin?

Wer sich in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung befindet, sollte nur mit Rücksprache und Einverständnis des Therapeuten / der Therapeutin teilnehmen. Wenn Du unsicher bist, eine Therapie vielleicht hinter Dir liegt, sprich gerne mich an!

Kurz & klar
  • Kontemplation ist stille Präsenz im Hier und Jetzt
  • sie verbindet Achtsamkeit und spirituelle Tiefe
  • sie ist einfach zugänglich und alltagstauglich
  • sie wirkt nachhaltig – leise, aber tief
EinladGemeinsam mit anderen schweigenung

Kontemplation ist kein Ziel, das erreicht werden muss.
Sie ist ein Weg des Innehaltens, der Klarheit und der inneren Weite.

Wenn Du diesen Weg erkunden möchtest, findest Du auf dieser Website
Anleitungen, Termine und Möglichkeiten zur gemeinsamen Übung.